Christina Schneider auf einem Waldweg

Für wen ich da bin

Vielleicht bist du gemeint

Ich begleite vor allem Mädchen und Frauen – in der Pubertät, in Umbrüchen, nach einem Verlust oder wenn die Kraft einfach nicht mehr reicht. Hier findest du heraus, ob du dich wiedererkennst.

„Du musst nicht wissen, wie du es nennen sollst. Es reicht, dass es sich schwer anfühlt."

Viele Menschen zögern lange, bevor sie sich melden. Nicht, weil es ihnen gut geht – sondern weil sie sich fragen, ob das, was sie mit sich herumtragen, „eigentlich schlimm genug" ist. Ob andere es nicht nötiger hätten.

Diese Frage stelle ich dir nicht. Es gibt keine Rangliste des Leidens und keine Mindestschwere. Was zählt, ist allein, ob es dich belastet.

Hier sind vier Lebenssituationen, in denen ich oft begleite.

Mädchen in der Pubertät

Wenn plötzlich alles zu viel ist

Die Pubertät ist keine Phase, die man einfach aussitzt. Selbstzweifel, Druck in der Schule, das Gefühl, nirgends richtig dazuzugehören, ein Körper, der sich fremd anfühlt – und dazu die Erwartung, das alles allein hinzubekommen.

Ich nehme junge Mädchen ernst, ohne sie zu behandeln wie kleine Erwachsene oder wie Kinder. Bei mir müssen sie nicht funktionieren und nicht erklären, warum es ihnen schlecht geht.

Du bist Mutter oder Vater und suchst für deine Tochter? Melde dich gern zuerst allein – wir klären in Ruhe, was helfen könnte, bevor deine Tochter überhaupt kommen muss.

Frauen in Umbrüchen

Wenn das Leben sich neu sortiert

Eine Trennung. Die Kinder ziehen aus. Ein Jobwechsel, eine Diagnose, ein runder Geburtstag, der mehr auslöst als gedacht. Manchmal ist es auch nur die leise Frage: War das jetzt alles?

In solchen Phasen ist Unsicherheit völlig normal – und trotzdem einsam. Wir schauen gemeinsam, was bleiben darf, was gehen darf und was du eigentlich willst, wenn du ehrlich bist.

Wenn du dich in deinem eigenen Leben fremd fühlst oder vor einer Entscheidung stehst, die du nicht allein treffen möchtest.

Trauerbegleitung nach einem Verlust

Wenn jemand fehlt

Trauer hält sich an keinen Zeitplan. Sie überfällt dich im Supermarkt und lässt dich am Jahrestag erstaunlich kalt. Nach einigen Monaten erwartet das Umfeld oft, dass es „langsam wieder geht" – und genau dann wird es häufig am schwersten.

Ich begleite dich, ohne deinen Prozess beschleunigen zu wollen. Auch dann, wenn der Verlust schon länger zurückliegt oder wenn du selbst findest, du müsstest längst darüber hinweg sein.

Gilt auch für Abschiede ohne Todesfall: Trennung, Krankheit, eine Freundschaft, die zerbrochen ist, ein Lebensabschnitt, der endet.

Wenn die Kraft nicht reicht

Wenn Funktionieren nicht mehr genügt

Du bist für alle da. Du hältst zusammen, was zusammengehalten werden muss. Und irgendwann merkst du, dass da innen nicht mehr viel ist – nur noch Müdigkeit, Gereiztheit oder eine seltsame Leere.

Erschöpfung ist kein Zeichen von Schwäche, sondern die Rechnung für eine lange Zeit ohne Pause. Wir schauen, wo deine Kraft hingeht und wie du wieder etwas davon für dich zurückholst.

Bei Dauerstress, Erschöpfung, Schlafproblemen, innerer Unruhe oder dem Gefühl, sich selbst nicht mehr zu spüren.

Kleine Anzeichen

Vielleicht erkennst du dich hier wieder

Es braucht keine Diagnose und keinen großen Anlass. Oft sind es diese leisen Sätze, die Menschen zu mir führen.

Nach außen läuft alles – aber innerlich fühle ich mich leer.
Ich komme abends nicht mehr zur Ruhe.
Ich funktioniere nur noch, statt zu leben.
Ich weine schneller als früher und weiß nicht genau, warum.
Meine Familie und Freunde können das nicht mehr hören.
Ich habe niemanden, mit dem ich wirklich offen reden kann.
Ich spüre meinen Körper kaum noch.
Ich weiß allein einfach nicht mehr weiter.

Wenn dir auch nur ein Satz bekannt vorkommt, ist das Grund genug für ein Gespräch.

Ehrlich gesagt

Wann ich nicht die Richtige bin

Es gehört zu einer guten Begleitung, die eigenen Grenzen zu kennen. In diesen Fällen brauchst du andere Hilfe – und ich sage dir das offen, statt dich in einer Begleitung zu halten, die dir nicht weiterhilft.

In einer akuten Krise

Wenn es dir gerade sehr schlecht geht oder du daran denkst, dir das Leben zu nehmen, brauchst du sofort Hilfe – nicht einen Termin in ein paar Tagen.

Bei schweren Erkrankungen

Bei schweren psychischen Erkrankungen, Suchterkrankungen oder wenn Medikamente nötig sind, gehört die Behandlung in ärztliche oder psychiatrische Hände.

Wenn die Chemie nicht stimmt

Vertrauen lässt sich nicht erzwingen. Wenn du merkst, dass es zwischen uns nicht passt, sag es ruhig – ich helfe dir, jemand Passenderes zu finden.

Du brauchst jetzt sofort jemanden?

Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und anonym.

0800 111 0 111  ·  0800 111 0 222

In lebensbedrohlichen Situationen wähle bitte den Notruf 112.

Der erste Schritt

Unsicher, ob es passt?

Genau dafür ist das Kennenlerngespräch da. Wir nehmen uns 15 bis 20 Minuten zum Kennenlernen, du erzählst so viel, wie sich stimmig anfühlt – und danach weißt du mehr. Kostenlos und ohne jede Verpflichtung.